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Stoffwechselstörung die Zivilisationskrankheit

Stoffwechselstörungen – eine typische Zivilisationskrankheit

Als krankhafte Stoffwechselveränderungen werden alle pathologischen Vorgänge im Metabolismus der Körperzellen bezeichnet. Die reibungslose Funktion des Stoffwechsels ist für das dynamische Gleichgewicht des Organismus und damit auch für das Funktionieren der Organe und Organsysteme von entscheidender Bedeutung. Jede Abweichung davon, etwa durch eine Unter- oder Überproduktion von Hormonen, führt zu einer Stoffwechselveränderung, halten diese Störungen länger an, können durchaus auch ernste Bedrohungen der Gesundheit die Folge sein. Stoffwechselstörungen als typische Zivilisationskrankheit sind chronisch und verlaufen gerade zu Beginn oft schleichend und lange Zeit unbemerkt. Erst wenn die Regulationsmechanismen des Zwischenzellraumes dauerhaft überlastet sind, kommt es zu den ersten Krankheitszeichen. Eine der häufigsten Störungen im Zellstoffwechsel ist die sogenannte Übersäuerung, bei der die Körperzellen nicht mehr in der Lage sind, die ständig entstehenden Stoffwechselschlacken abzutransportieren.

Nur wenige Stoffwechselstörungen tatsächlich angeboren oder vererbt, die meisten dieser Zellungleichgewichte im Metabolismus sind jedoch die direkte Folge einer ungesunden Lebens- und Ernährungsweise. Leider können heutzutage auch schon Kinder, Jugendliche und Heranwachsende davon betroffen sein. Die Ursache ist vielfältig und komplex, Autoimmunerkrankungen können dazu führen, dass Antikörper gegen körpereigenes Gewebe gebildet wird und somit die Stoffwechselprozesse nicht mehr richtig funktionieren können. Ungesunde Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel aber auch Genussmittelmissbrauch durch Drogen, Alkohol oder Nikotin gelten jeweils einzeln oder in Kombination als Risikofaktoren. Umweltgifte, aber auch Lärm oder Strahlenbelastungen durch Handy oder WLAN sind für die Körperzellen auf Dauer schädlich. Jeder Mensch ist individuell und je nach genetischem Grundmuster werden diese Noxen zeitlich gesehen mehr oder weniger toleriert.

Stoffwechselstörung

Ab einem gewissen Grad der Zellschädigung sind Störungen im Zellstoffwechsel jedoch die unweigerliche Folge. Dann kommt es häufig zu einer allgemeinen Verschlechterung der Gesundheit mit unspezifischen Beschwerden in der Magen-Darm Region, Durchfall, Verstopfung oder Reizdarm, Abgeschlagenheit, Blässe der Haut, Muskelbeschwerden und allgemeines Unwohlsein. Manifeste Krankheiten, die unmittelbar mit einer Störung des Stoffwechsels einhergehen sind die Zuckerkrankheit, Diabetes mellitus, Erkrankungen der Schilddrüse mit Überfunktion oder Unterfunktion des Organs oder Gicht. Die Diagnose sollte sehr sorgfältig durch das ärztliche Gespräch, die Anamnese aber auch durch gezielte Untersuchungen des Blutes und der Organe erfolgen. Auch die Stuhluntersuchung kann im Hinblick auf die Zusammensetzung der Darmflora entscheidende Hinweise erbringen. Auch wenn Stoffwechselstörungen nicht unmittelbar lebensbedrohlich sind, so schränken sie doch die Lebensqualität der Betroffenen auf Dauer sehr stark ein. Bei nicht genetischen Formen führt nur die radikale Änderung bisher schädlicher Lebens- und Ernährungsgewohnheiten dauerhaft wieder zu einer Steigerung der Lebensqualität.


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Aus naturheilkundlicher Sicht sollte auch eine Ausleitungstherapie in Betracht gezogen werden, damit der Organismus in den Zellen eingelagerte Giftstoffe und Schlackenstoffe wieder besser ausscheiden kann. Therapien zur Entgiftung und Entschlackung können durchaus längere Zeiträume in Anspruch nehmen, bis erste Behandlungserfolge sichtbar werden. Zur Vorbeugung sollten bereits Kinder und Jugendliche auf eine möglichst gesunde und bewusste Ernährung mit viel Ballaststoffen, naturbelassener, frischer Lebensmittel und viel Obst und Gemüse achten. Raffinierte Kost oder Fertiggerichte sollten weitestgehend vermieden werden. Zur Vorbeugung von Infektionen, die als Ursache den Zellstoffwechsel zusätzlich belasten, sollten die Hände mehrmals täglich mit warmem Wasser und Seife gereinigt werden. Auch Psychohygiene stellt einen wichtigen Faktor zur Vermeidung von Zellstörungen dar. Denn permanenter negativer Stress durch berufliche oder private Überforderung lähmt die physiologischen Regulationsmechanismen in den Körperzellen ebenfalls. Ein sportlicher Ausgleich zum stressigen Alltag und das Praktizieren von erprobten Entspannungsmethoden sorgen für die optimale Work-Life-Balance zur Vorbeugung.

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